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Betriebserlaubnis für Funkgeräte

Für mobile Rover-/Base-Einsätze werden üblicherweise Frequenzen zw. 433,100 und 434,750 MHz (“ISM-Band”) mit einer Kanalbreite von 25kHz genutzt.  Die maximale erlaubte Sendeleistung ist 0,5 Watt. Hiermit sind üblicherweise 2-3 km auf Sicht überbrückbar. Eine gebührenpflichtige Anmeldung bei der Bundesnetzagentur ist erfoderlich. Die Stichworte hierzu lauten “nömL” (nichtöffentlicher mobiler Landfunk) bzw. “Betriebsfunk für Fernwirkzwecke” bzw. “Fernwirkfunk für gewerbliche und industrielle Zwecke”.

Für stationäre Referenzstationen stehen u.a. Frequenzen zwischen 447,9259 und 448.5750 MHz zur Verfügung mit max. 5 Watt und einer Kanalbreite von 12.5 kHz. Die Wunschfrequenz wird in der Anmeldung festgelegt. Die Stichworte hier lauten “Fernwirkfunk zur Übertragung von Korrekturdaten für GPS”.

Anwender sind verpflichtet, Funkgeräte anzumelden und Leistung und Frequenzen mit der Bundesnetzagentur abzusprechen. Angemeldet muss nur die Korrekturdaten aussendende “Base”, nicht der “Rover”. Die Anmeldung ist kostenpflichtig.